Präsentation mit PowerPoint
Präsentationseinleitung für Fortgeschrittene
- Achim Sztuka
Um es mit Barbara Minto zu sagen: Die Einleitung einer Präsentation „nennt die Situation, in der sich ein Problem ergeben hat, das zu der Frage führte, auf die [die Präsentation] eine Antwort gibt." Damit sind alle Bestandteile einer guten Einleitung bereits genannt. Schauen wir uns diese etwas näher an.
Die Situationsbeschreibung, mit der Sie einsteigen, sollte eine Geschichte sein. Zu Beginn einer Präsentation müssen Sie Ihre Zuhörer von all den anderen Themen, die diese gerade im Kopf haben, abbringen, damit sie sich voll auf Ihr Thema konzentrieren. Das klappt am besten mit etwas, das die Zuhörer sehr gerne mögen. Und spannende, persönliche oder sonstwie interessante Geschichten mögen Menschen eben einmal sehr gerne. Insbesondere Geschichten, die sie bereits kennen. (Denken Sie an Ihre Kinder.) Also wählen Sie die Situationsbeschreibung so, dass Ihre Zuhörer zustimmen werden.
Präsentationseinleitungen, zumindest im geschäftlichen Kontext, folgen meist einem ähnlichen Muster und beantworten eine der drei folgenden Fragen:
Weiterlesen...Das Publikum abholen - Die Einleitung einer PowerPoint-Präsentation
- Achim Sztuka
Es gibt einen großen Klassiker zur Einleitung einer PowerPoint-Präsentation, der Ihnen eine hohe Erfolgsquote sichert: Das Schema "Situation - Problem - Frage". Richtig angewendet, ermöglicht dieses Schema auch einem durchschnittlich begabten Redner, sein Publikum für die Botschaften der Präsentation zu gewinnen. Dieser Beitrag erläutert die Grundzüge des Schemas. Für die Feinheiten der Einleitung siehe diesen Beitrag.
Vorweg jedoch ein Hinweis: Grundvoraussetzung ist, dass Sie die Relevanz des Themas sicher gestellt haben. Wenn Sie mit Ihrer Präsentation nicht auf die Fragen eingehen, die Ihre Zuhörer sich stellen, nützt auch die beste Einleitung nichts. Zunächst sollten Sie daher ausreichend Zeit darauf verwenden, die eigentliche Kernfrage bzw. Kernaussage Ihrer Präsentation zu klären. Nachdem Sie diesen Schritt bewältigt haben, beginnen Sie mit der Formulierung der Einleitung.
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PowerPoint-Präsentationen logisch aufbauen - das Prinzip der Pyramide
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Achim Sztuka
- Achim Sztuka
Wirklich schade. Sie haben ein gutes Konzept. Ihr Chef hat sich zehn Minuten Zeit genommen, um sich Ihr Konzept anzuhören. Doch irgendwie schaffen Sie es nicht, mit Ihren Ideen zu überzeugen, der Chef beißt einfach nicht an. Warum nur - die Ideen waren doch tatsächlich sehr gut? Eine mögliche Erklärung für dieses Phänomen, das den meisten von uns bekannt vorkommen dürfte, ist folgende: Sie haben ein kompliziertes Thema kompliziert rübergebracht.
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Präsentationen müssen relevant sein, sonst sind sie Zeitverschwendung
- Achim Sztuka
PowerPoint-Präsentationen werden gehalten, um Fragen zu beantworten:
"Ist die Investition rentabel?" - "Ja, weil ...."
"Wie gewährleisten wir zukünftig die Attraktivität unseres Sportvereins?" - "Indem wir ...."
Erstaunlich viele PowerPoint-Präsentationen beantworten allerdings Fragen, die gar nicht gestellt wurden:
"Sollen wir eine Niederlassung in Düsseldorf eröffnen?" - "Wir haben die verfügbaren Gewerbeflächen geprüft. Düsseldorf-Rath bietet die besten Bedingungen für uns. Für den Bau des neuen Verwaltungsgebäudes benötigen wir ...."
Wie kommt es zu diesem Phänomen? Eigentlich ganz einfach.
Wichtiges Buch: Presentation Zen von Garr Reynolds
- Achim Sztuka
Mit Presentation Zen (2008) hat Garr Reynolds einen Meilenstein in der Literatur zum Foliendesign gesetzt. Vereinfacht gesagt plädiert Reynolds dafür, eine Präsentation nicht dadurch zu verschlechtern, dass das Publikum zum Entziffern schlechter Folien genötigt wird, welche mehr oder weniger den Inhalt des gesprochenen Vortrags replizieren.
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